Max Pretzfelder wurde am 10.02.1866 in Burgkunstadt geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Veitshöchheim, Burgkunstadt, Ghetto Theresienstadt, Würzburg, Spiegelau. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er starb am 17.01.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Max Pretzfelder stammte aus der Familie des Hopfenhändlers Ferdinand Pretzfelder und seiner Frau Luise, geb. Rothschild, in der oberfränkischen Kleinstadt Burgkunstadt. Er studierte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und promovierte 1891. Danach war er Assistenzarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik und wurde 1897 Facharzt für Chirurgie. Später führte er eine Privatklinik für Chirurgie in Würzburg und war erster Arzt der katholischen Theresienklinik (1908). Ehrentitel: Ernennung zum Hofrat. Ende 1923 verzog der unverheiratete, zur evangelischen Konfession konvertierte Mann in die Gemeinde Spiegelau in Niederbayern, [1016] wo sein jüngerer Bruder Fritz Pretzfelder (Frederick Preston) eine Glasfabrik gründete, an der Max Pretzfelder vielleicht beteiligt war. NS-Regime: 1938/39 wurde die "Kristallglasfabik Spiegelau GmbH" (Spiegelau Glas) "arisiert". Vermutlich nach der Emigration seines Bruders 1939 kehrte Dr. Max Pretzfelder zurück in den Raum Würzburg und lebte in Veitshöchheim. [1078] Von dort wurde er am 23. September 1942 ins Theresienstadt deportiert, wo er nach knapp vier Monaten starb. [1003][1027] Dissertaton: Max Pretzfelder, Ein Tumor der Parotitis (Dissertation Universität Würzburg 1891 - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de).