Ludwig Ramsfelder wurde am 29.05.1893 in Obbach (Euerbach) geboren und lebte in Obbach, Burgpreppach, Würzburg, Cannstatt, Tübingen, Montevideo.
Seine Eltern waren Ramsfelder Lehmann (29.05.1864–05.09.1918) und Ramsfelder Philippine geb. Grünbaum (31.12.1865–01.08.1937).
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann, Reisender. Ludwig Ramsfelder wuchs in der kinderreichen Familie des Metzgers und Landwirts Lehmann Ramsfelder und seiner Frau Philippine in der unterfränkischen Gemeinde Obbach, Landkreis Schweinfurt, auf. Nach der Volksschule in Obbach besuchte er ab 1906/07 die Isr. Präparandenschule (wohl deren angeschlossener "Handels- und Bürgerschule") in Burgpreppach und machte eine kaufmännische Berufsausbildung. Auswärts berufstätig. Kriegsteilnehmer im I. Weltkrieg. Nach dem Krieg "Reisevertreter" (Handelsvertreter) in Würzburg (1920), Stuttgart, Tübingen. Ab Anfang 1928 Reisender für die Tuchgroßhandlung "link(Neuburger & Berney#27560)" in Würzburg; ab August 1938 für den Büchervertrieb "Haas & Co." Mitglied in der SPD (1920), im Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten und im Jüd. Turn- und Sportverein (ITUS) Würzburg. Der unverheiratete Mann emigrierte Ende November 1938 nach Montevideo/Uruguay. [1016].