Ida Rau geb. Fleischmann wurde am 21.07.1887 in Altenmuhr geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Altenmuhr, Ermershausen, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Rau Josef, die Ehe wurde am 13.08.1912 in Gaustadt geschlossen.
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ida Rau wuchs in der Familie Philipp und Recha Fleischmann in der mittelfränkischen Gemeinde Altenmuhr auf. Ida Rau war später mit Josef Rau in der unterfränkischen Gemeinde Ermershausen, Landkreis Haßberge, verheiratet. Im September 1939 kam sie mit ihrem schwer kriegsversehrten Ehemann in das Heim wuerzburwkide(Dürerstraße) 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung in Würzburg. Ihr Mann starb dort nach wenigen Tagen. Ida Rau wurde am 25. April 1942 von Würzburg mit dem Ziel Krasniczyn in den Raum Lublin deportiert. Was nach dem rund fünfzehn Kilometer langen Marsch vom Bahnhof Krasnystaw in das sogenannte "Ghetto" Krasniczyn passierte, ist ungewiss. Auf dem Weg dorthin kam niemand ums Leben, wie lange Ida jedoch nach ihrer Ankunft aushalten konnte oder ob sie in eines der Vernichtungslager im Raum Lublin weiter deportiert wurde, ist nicht bekannt. Idas nach Palästina emigrierter Sohn Menachem (Emil) Rau widmete ihr eine wikien(Page of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem.