Gustave (Gustav) Rauner (1891 - 1970)

Gustave (Gustav) Rauner wurde am 18.10.1891 in Mandel geboren und lebte in Mandel, Bad Kreuznach, Würzburg, Frankreich, Tours, New York.

Seine Eltern waren Rauner Abraham (um 1860) und Rauner Amalie geb. Levi (um 1860).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rauner Bertha (Berta) geb. Weis, die Ehe wurde am 1921 in Nordenstadt geschlossen.

Sein Kind war Bartholomew Colette geb. Rauner, Adelgunde Bella (14.12.1923).

Er starb am Jan. 1970 in New York.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Gustav Rauner stammte aus der kinderreichen Kaufmannsfamilie Abraham und Amalie Rauner in der Gemeinde Mandel, später in der nahen Stadt Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz. 1921 zog er von dort nach Würzburg, dem Wohnort seiner Frau Bertha. Er war hier zunächst als Handelsvertreter für Industriebedarf tätig; zuletzt Inhaber der "Schlachthof-Tankanlage" in der Turmgasse 11, wohl eine der ersten Tankstellen in der Stadt. NS-Regime: Gustav Rauner, Bruder des politisch Verfolgten Edmund Rauner in Schweinfurt, flüchtete bereits im April/Mai 1933 mit seiner Familie über das Saargebiet nach Frankreich; die Familie lebte später lange Zeit in der Stadt Tours. [1016] Er wanderte im Oktober 1946 mit seiner Frau und der Tochter Colette nach New York aus; Überfahrt von Cherbourg auf dem Schiff "Ile de France". 1970 mit 80 Jahren verstorben; zuletzt war er im New Yorker Stadtteil Flushing registriert.[1019] Drei seiner Geschwister wurden im Holocaust ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.