Siegfried Regensburger (1896 - 1941)

Siegfried Regensburger wurde am 19.05.1896 in Zeitlofs geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Zeitlofs, München, Ghetto Kowno, Altenstadt in Hessen. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenberger Martha, die Ehe wurde am 03.11.1925 in Hammelburg geschlossen.

Er starb am 25.11.1941 in Ghetto Kaunas.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann; Geschäftsinhaber. Siegfried Regensburger stammte aus der Kaufmannsfamilie David und Maria Regensburger in der unterfränkischen Marktgemeinde Zeitlofs, Landkreis Bad Kissingen). Seine Vorfahren waren dort schon um 1800 ansässig. Unter den 23 Inhabern der jüd. Matrikelstellen 1817 finden sich dort "Moses David Regensburger (israelitischer Lehrer)" und "David Moses Regensburger (Viehhändler und Sachlachter)". (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Siegfried Regensburger führte bis in die 1930er Jahre das "Kaufhaus Langer-Pitschak" in Zeitlofs (Verkauf von Lebensmitteln und Kleidung) und war auch als Fotograf im Ort tätig. [1023] NS-Regime: Der von Martha Rosenberger geschiedene Mann [1016] lebte bis Februar 1938 in Altenstadt, wohl bei seinem später von Frankfurt am Main deportierten Halbbruder Isidor Regensburger; [1003] danach in München, er verdiente dort seinen Lebensunterhalt als Koch und Hausdiener. Am 20.November 1941 wurde er vom Judenlager Milbertshofen mit rund 1000 Menschen ins Ghetto Kowno deportiert und nach der Ankunft ermordet. [1003][1024].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.