Alfred Rehbock (1877 - 1945)

Alfred Rehbock wurde am 12.10.1877 in Gehaus (Stadtlengsfeld) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gehaus, Eisenach, Hamburg, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Rehbock Henriette geb. Hauer (um 1855) und Rehbock Maier (Meyer) (25.01.1850–13.05.1928).

Er starb am 10.04.1945 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann, Reisender. Alfred Rehbock wuchs in der Kaufmansfamilie Maier und Henriette Rehbock in der Gemeinde Gehaus, Thüringen, auf. Er besuchte die Volksschule in Gehaus, dann das Realgymnasium in Eisenach und machte eine kaufmännische Lehre in einem Hamburger Exportgeschäft. 1898/99 Militärdienst in Thüringen. Ende 1899 zog er nach Würzburg und war hier seitdem als Verkäufer und Reisender für die Tuchgroßhandlung "link(Klau & Sichel#30419)" tätig. I. Weltkrieg: 1914-1918 Kriegsteilnehmer als Unteroffizier in einer bayerischen Nachrichtentruppe; ausgezeichnet. NS-Regime: Im März 1937 Gestapo-Verhör wegen Verdachts der "Rassenschande" mit einer Arbeitskollegin; zwei Tage in Haft. Ab 1939 Berufsverbot Zwangsarbeit in Würzburg; im November 1940 freigestellt als Nachtpfleger im Jüd. Altersheim. Zuletzt war er auf engstem Raum im "Jüd. Unterkunftsheim" in der Bibrastraße 6 einquartiert. ("Judenhaus"). Am 23.September 1942 wurde der alleinstehende Mann ins Theresienstadt deportiert. Er kam dort wenige Woche vor dem Kriegsende und der Befreiung des Lagers ums Leben. [1016] Quellen: -ancestry.com (Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Abteilung IV Kriegsarchiv, Kriegstammrollen, 1914-1918: Geburtsort Gehaus) -jewishgen.org (German Special Interest Group of JewishGen, comp. Germany, Data on 7,400 North Bavarian Jews).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.