Hugo Rehbock wurde am 22.02.1880 in Gehaus (Stadtlengsfeld) geboren und lebte in Gehaus, Würzburg, Suhl.
Seine Eltern waren Rehbock Henriette geb. Hauer (um 1855) und Rehbock Maier (Meyer) (25.01.1850–13.05.1928).
Er starb am 11.10.1966 in Suhl.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Hugo Rehbock wuchs in der Familie des Korbfabrikanten (Korbmacher) Maier Rehbock und seiner Frau Henriette in der Gemeinde Gehaus in der thüringischen Rhön auf. Etwa zeitgleich mit seinen Geschwistern Alfred und Rosa hielt er sich um 1900 in der Stadt Würzburg auf. Er arbeitete als Agestellter der Textilwarenfirma "H. A. Fränkel sen." (Katzmann). [1016] Ab 1911 war er mit seiner nichtjüd. Frau Emma geb. Kummer als selbsständiger Kaufmann in der thüringischen Stadt Suhl ansässig. Die Eheleute führten ab 1927 das großes Textilwarengeschäft "Hugo Rehbock" in ihrem Wohnhaus Poststraße 7. NS-Regime: 1938 "Arisierung" des Familiengeschäfts; 1942 Denunziation und nachfolgende Beschlagnahmung von Zimmern der Familienwohnung. Hugo Rehbock überlebte den Holocaust unter dem Schutz der Mischehe ("Privilegierte Juden". Er starb mit 86 Jahren in Suhl und wurde als letzter jüd. Einwohner der Stadt im Jüd. Friedhof Suhl beerdigt. [1023].