Bruno Reinemund (1901 - 1986)

Bruno Reinemund wurde am 28.04.1901 in Ellingen geboren und lebte in Ellingen, Nürnberg, Würzburg, Köln, New York.

Seine Eltern waren Reinemund Albert (11.10.1875–08.02.1938) und Reinemund Bertha geb. Bauernfreund (23.08.1879–03.01.1937).

Er starb am 01.06.1986 in New York.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rechtsanwalt; Dr. jur. Bruno Reinemund wuchs in der Kaufmannsfamilie Albert und Bertha Reinemund in der mittelfränkischen Gemeinde Ellingen und in Nürnberg auf. Nach seiner Schulzeit war er 1919 als Mitglied im Freikorps Epp an der Niederschlagung der Münchner Räterepublik beteiligt. Studium an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (1920-1923) und in München; 1924 Promotion Würzburg. Mitglied Jüdische Studentenverbindung Salia Würzburg. Nach seiner juristischen Staatsprüfung 1927 erhielt er 1928 die Zulassung als Rechtsanwalt im Oberlandesgerichtsbezirk Nürnberg. NS-Regime: August 1933 Berufsverbot als Rechtsanwalt. Bis zu seiner Emigration nach New York 1937 arbeitete Dr. Reinemund als Syndikus einer Gummifabrik in Köln; Dezember 1937 Überfahrt von Hamburg auf dem Schiff "Manhattan", begleitet von seiner Frau Ilse und den Kindern Georg und Gerda. Danach war er an der Börse in New York tätig. Ehrenamt: 1954 Präsident der Leo Baeck- Loge (Bne Briss) in New York.[1016] Quellen: -Bruno Reinemund, Das Selbstkontrahieren des Kommissionärs, 1924. (Dissertation Universität Würzburg- katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de) -Reinhard Weber, Das Schicksal der jüdischen Rechtsanwälte in Bayern nach 1933, 2006, 290.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.