Gustav Reinhold (1899 - 1918)

Gustav Reinhold wurde am 07.02.1899 in Kleineibstadt geboren und lebte in Kleineibstadt, Burgpreppach, Würzburg, Kriegsschauplatz, Aschaffenburg.

Seine Eltern waren Reinhold Arnold (um 1870) und Reinhold Ida geb. Sachs (um 1875).

Er starb am 22.08.1918 in unbekannt , Kriegsschauplatz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Gustav Reinhold stammte aus der alteingesessenen Familie des Kaufmanns Sigmund Reinhold und dessen Frau Jette (Brunngasser) in der Gemeinde Kleineibstadt, Kreis Rhön-Grabfeld. Die Händlerfamilien "Reinhold" stellten dort 1817 drei der 18 jüd. Matrikelstellen. [1023] Gustav besuchte wahrscheinlich nach der Volksschule zur Berufsvorbereitung die Isr.Präparandenschule in Burgpreppach, ehe er 1915 sein Studium an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg aufnahm (wie etwa gleichzeitig seine Verwandten Benno und Josef Reinhold aus Kleineibstadt). Gustav verließ das Seminar im Mai 1917, wohl noch ohne Examen. I. Weltkrieg: Ab 1917 Kriegsdienst, -teilnehmer im 2.Bayerischen Jägerbataillon [1049] mit Sitz in Aschaffenburg. Gustav Reinhold fiel im August 1918 für sein Vaterland an einem unbekannten Ort; [1016] die Einheit wurde besonders an der italienischen Front eingesetzt. Gedenken: Im Jüd. Bezirksfriedhof Kleinbardorf wurde den zahlreichen jüd. Kriegsgefallenen aus dem Umkreis ein Denkmal gesetzt. [1023].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.