Babette Steinhardt geb. Reis (1880 - 1944)

Babette Steinhardt geb. Reis wurde am 13.12.1880 in Hofstetten (Kleinwallstadt) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hofstetten, Würzburg, Tauberbischofsheim, Lager Gurs, Lager Drancy, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Reis Johanna geb. Freimark (15.09.1846–28.05.1926) und Reis Leopold (09.05.1846–10.05.1939).

Sie starb am ?1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Babette Steinhardt (Reis) stammte aus der Viehhändlerfamilie Leopold und Hannchen Reis in der unterfränkischen Gemeinde Hofstetten, Landkreis Miltenberg. Die Schwester von Ida Kraft in Würzburg lebte wie ihr Vater und ihre Schwägerin Thekla Reis später in Würzburg. Sie zog im Februar 1939 von hier nach Tauberbischofsheim,Baden-Württemberg, wo sie vermutllich kurze Zeit verheiratet war. Von dort wurde sie am 22.Oktober 1940 im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion ins südfranzösische Lager Gurs deportiert, anscheinend ohne Angehörige. [1064] Am 30.Mai 1944 wurde sie vom Sammel-Drancy ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1003][1095].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.