Fritz (Zacharias Fritz) Reiter wurde am 23.12.1873 in Buttenwiesen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Buttenwiesen, Fürth, Würzburg, Arnstadt, München, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Reiter Isaak (um 1840) und Reiter Klara geb. Ullmann (04.06.1847–1921).
Er starb am 10.08.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann, Prokurist. Fritz (Zacharias Fritz) Reiter wuchs in der Kaufmannsfamilie Isaak und Klara Reiter in der Gemeinde Buttenwiesen im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben auf. Er war in jungen Jahren in der mittelfränkischen Stadt Fürth berufstätig, dann ab 1900 13 Jahre in Würzburg in einer führenden Stellung. Von 1913 bis 1920 folgte ein Aufenthalt in der Stadt Arnstadt in Thüringen. [1016] I. Weltkrieg: Kriegsteilnehmer 1915-1918. Ab 1920 lebte der unverheiratete Mann in München, wie schon seit Jahrzehnten sein älterer Bruder Joseph. NS-Regime: Von 1931 bis zum Berufsverbot Ende 1938 Handelsvertreter für Schneiderartikel. Bis 1942 musste er Zwangsarbeit leisten. Vertreibung aus seiner Wohnung und Einquartierung in "Judenhäusern". Am 11.Juli 1942 wurde er vom Sammellager Berg am Laim mit seinem Bruder Joseph und seiner Schwägerin ins Theresienstadt deportiert, wo er nach wenigen Wochen ums Leben kam. [1003][1024][1027].