Sophie Reus geb. Heimann wurde am 17.05.1863 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Hofheim in Unterfranken, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Heimann Hanna geb. Silbermann (um 1830–11.03.1889) und Heimann Heinrich (Hayum) (26.09.1826–16.09.1896).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Reus Emil.
Ihr Kind war Reus Max (07.08.1900–12.10.1903).
Sie starb am 11.11.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Privatiere. Sophie Reus stammte aus der Bäckerfamilie Heinrich und Hanna Heimann in Würzburg. Sie war dann in der unterfränkischen Kleinstadt Hofheim, Landkreis Haßberge, mit dem Kaufmann Emil Reus verheiratet. 1900 wurde dort ihr früh verstorbenes Kind Max geboren. Nach dem Tod ihres Mannes 1916 kehrte Sophie in ihre Geburtsstadt Würzburg zurück und wohnte bei ihrer Schwester Dina Prager in der Harfenstraße 12 [1078]; ihr Bruder Wilhelm Heimann verstarb hier 1919. NS-Regime: Die alleinstehende Frau war ab Ende 1939 im Altersheim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung untergebracht. Sie wurde am 23.September 1942 ins Theresienstadt deportiert und kam dort nach wenigen Wochen ums Leben. [1016][1003] Anmerkung: Namensvariante "Reuss" [1016][1027].