Ilse Riesenfeld geb. Jacobowitz (1912 - 2001)

Ilse Riesenfeld geb. Jacobowitz wurde am 11.06.1912 in Gleiwitz (Gliwice) geboren und lebte in Gleiwitz, Würzburg, Caputh, Berlin, Prag, USA, Roosevelt, New Jersey, Freehold Township, NJ.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Riesenfeld Walter E. (Ernst), Walter Ernst, die Ehe wurde am 1935 in Würzburg geschlossen.

Ihre Kinder waren Jelinek Jane geb. Riesenfeld (14.03.1942), Riesenfeld Joseph Alfred (25.10.1936–19.11.2009) und Riesenfeld Richard (26.01.1944).

Sie starb am 07.04.2001 in Freehold.

Die Grabstätte befindet sich im "Tinton Falls, Monmouth Memorial Park".

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrerin. Ilse Riesenfeld stammte wie die Familie ihres Mannes aus der damals preußischen Region Oberschlesien. Sie wuchs in der Familie Isaak Ismar und Recha Jacobowitz in der Stadt Gleiwitz auf; ihre Eltern wurden im Holocaust ermordet. [1066] NS-Regime: Ilse studierte zwischen 1932 und 1935 an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg; Mitglied im Jüd. Jugendbund Würzburg (Jüdische Jugendbewegung). Nach ihrem Exmaen und ihrer Heirat 1935 unterrichtete sie mit ihrem Mann in dem von der Reformpädagogin Gertrud Feiertag gegründeten Jüd. Kinder- und Landschulheim in Caputh, Brandenburg. 1938 emigrierte sie mit dem Mann Walter und dem 1936 geborenen Sohn Joseph von Berlin nach Prag; im Januar 1939 in die USA, Überfahrt von Le Havre nach New York auf dem Schiff "Paris". Nach dem Aufwachsen ihrer drei Kinder erneutes Fachstudium; 1962 wikien(B.A.), 1964 wikien(M.A.) am wikien(Trenton State College) und Arbeit als Lehrerin in New Jersey. Sie lebte mit ihrer Familie lange Zeit in wikien(Roosevelt, New Jersey) und wikien(Freehold, New Jersey). [1016] Dort mit fast 90 Jahren verstorben; [1066] beigesetzt im Familiengrab in wikien(Tinton Falls, New Jersey).[1065].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.