Emmy Clementine Rindsberg wurde am 09.08.1896 in Bayreuth geboren und lebte in Bayreuth, Würzburg, New York.
Ihre Eltern waren Rindsberg Joseph (04.02.1861–28.03.1937) und Rindsberg Rosa geb. Friedmann (10.10.1870–05.05.1943).
Sie starb am 13.12.1979 in New York.
Weitere Angaben aus den Quellen: Sprachlehrerin; Buchhalterin. Emmy Rindsberg wuchs in der Kaufmannsfamilie Josef und Rosa Rindsberg in der oberfränkischen Stadt Bayreuth auf. NS-Regime: Nach einem anzunehmenden Berufsverbot unterrichtete sie ab Anfang 1936(?) an der Jüd. Volks- und Berufsschule in Würzburg, besonders im Fach Englisch, und hielt im Auftrag der IKG Würzburg (Israelitische Kultusgemeinde) Sprachkurse für Auswanderer. Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Sie konnte noch im Juli/August 1941 mit ihrer verwitweten Mutter nach New York emigrieren; Überfahrt von Sevilla auf dem Schiff "Navemar". [1016] Später arbeitete sie als Buchhalterin. Die unverheiratete Frau, ab Ende 1947 US-Bürgerin, lebte lange Zeit in den New Yorker Stadtteilen Kew Gardens und Flushing. Ende 1979 mit 83 Jahren verstorben. [1021] Miterbin des vom NS-Regime 1939 abgerissenen Kaufhauses Friedmann in Bayreuth; ihr Onkel Max Friedmann wurde mit seiner Familie von Würzburg deportiert.