Israel Rosenbaum (1873 - 1943)

Israel Rosenbaum wurde am 04.10.1873 in Oberzell (Sinntal) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Oberzell, Karlstadt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenbaum Sara geb. Meier, Meier (Maier), Meier, Meier (Maier), die Ehe wurde am 1899 geschlossen.

Er starb am 24.04.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Händler, Kaufmann. Israel Rosenbaum wurde in der Familie Israel und Rosa(?) Rosenbaum in der hessischen Gemeinde Oberzell geboren. Nach der Volksschule in Kassel machte er eine kaufmännische Berufsausbildung. Ab etwa 1893 war er in Oberzell selbständig, dann, nach seiner Heirat 1899, in der unterfränkischen Kleinstadt Karlstadt, Landkreis Main-Spessart. Hier führte er ein Trödel- , später ein Schuhwarengeschäft. I. Weltkrieg: 1916-1918 Kriegsteilnehmer mit Auszeichnung in einem bayerischen Fußartillerie-Regiment. NS-Regime: März 1938 Schließung seines Schuheschäfts; Ende 1938 Verkauf seines Anwesens in Karlstadt und Kauf eines Heimplatzes im Jüd. Altersheim Würzburg. Im Juli 1939 zog der in zwischen verwitwete, kinderlose Mann nach Würzburg, wo er in den Heimen Dürerstraße 20 und Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung lebte. Israel Rosenbaum wurde am 10.September 1942 mit dem ersten Transport ins Theresienstadt deportiert.[1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.