Jakob Rosenbaum wurde am 17.06.1883 in Unsleben geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Unsleben, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga, Mellrichstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Jakob Rosenbaum wurde 1883 in der unterfränkischen Gemeinde Unslebenim Landkreis Rhön-Grabfeld geboren. Er wurde Händler und lebte spätestens 1935 in Mellrichstadt. Der anscheinend alleinstehende Mann kam im Dezember 1938 nach Würzburg. Das Datum seines Zuzuges lässt an eine Vertreibung nach dem Novemberpogrom 1938 denken. Er wurde im Sammelquartier in der Bibrastraße 6 untergebracht, wo er auch beschäftigt war. Von der zeitweisen Zwangsarbeit bei der Reichsbahn wurde er aus gesundheitlichen Gründen befreit. Jakob Rosenbaum wurde am 27. November 1941 ins Außenlager Riga-Jungfernhof deportiert. [1016][1057][1003][1078] Über seine genauen Todesumstände ist nichts weiter bekannt. Anmerkung, unbestätigte abweichende Darstellung: "On his way to emigration having visa and all papers necessary Jakob Rosenbaum (58) with his wife were dragged out of a train and Nov. 11, 1941 send to Riga." [1066].