Moses Rosenberger (1870 - 1948)

Moses Rosenberger wurde am 09.04.1870 in Platz (Geroda) geboren und lebte in Platz, Würzburg, Burgsinn, Hammelburg, New York.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenberger Berta geb. Heidelberger.

Sein Kind war Rosenberger Martha (10.01.1896–März 1985).

Er starb am 24.03.1948 in New York.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer. Moses Rosenberger stammte wohl aus einer schon um/vor 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Platz, Landkreis Bad Kissingen, ansässigen Familie. Unter den zehn Inhabern der jüd. Matrikelstellen findet sich dort 1817 "Moses Witwe: Bräunle Rosenberger (Viehhandelsgeschäft)". (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Moses Rosenberger beendete seine Lehrerausbildung (nach der damals üblichen Berufsvorbereitung an einer Präparandenanstalt) 1891 an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg. Er fand bald danach eine Anstellung in der Gemeinde Burgsinn, Landkreis Main-Spessart, wo er auch mit Berta Heidelberger aus der Gemeinde eine Familie gründete. Bis zu seinem Ruhestand in den 1930er Jahren war er dann als Religionslehrer, Kantor und Schächter für die Israelitische Kultusgemeinde der Kleinstadt Hammelburg, Landkreis Bad Kissingen, tätig. [1023] Mit seiner Frau und der geschiedenen Tochter Martha Rosenberger zog er im August 1938 von Hammelburg nach Würzburg. Im Juni 1941 emigrierte er, inzwischen verwitwet, mit seiner Tochter nach New York; dort 1948 im 78.Lebensjahr verstorben. [1016][1021].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.