Alfred Rosenblatt (1893 - 1975)

Alfred Rosenblatt wurde am 01.04.1893 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Palästina, Naharija.

Seine Eltern waren Rosenblatt Jakob (25.08.1855–01.10.1914) und Rosenblatt Rosa geb. Bachmann (20.12.1865).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenblatt Margarete geb. Siedentopf, die Ehe wurde am 1925 in Heidingsfeld geschlossen.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Rosenblatt Gertrud geb. Goldmann, die Ehe wurde am 1935 in Palästina geschlossen.

Seine Kinder waren Rosenblatt Bert Jakob (08.07.1930–?1948) und Rosenblatt Joel (1936).

Er starb am 1975 in Nahariya.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann, Fabrikant. Alfred Rosenblatt wuchs als viertes von fünf Kindern der Kaufmannsfamilie Jakob und Rosa Rosenblatt in Würzburg auf. Er besuchte hier ein Gymnasium und machte eine kaufmännische Berufsausbildung. I. Weltkrieg: 1914-1918 Kriegsfreiwilliger, -teilnehmer als Unteroffizier in einer Kavallerie-Einheit; Eisernes Kreuz II und andere Auszeichnungen, im Januar 1918 schwer verletzt. Nach dem Krieg Inhaber eines Strumpfwarengeschäftes in Würzburg; er gründete, führte mit seiner ersten Frau Margarete(?), einer Kunsthandwerkerin, die "Werkstätte kunstgewerblicher Wollwaren GmbH" (Firma "We-Ku-Wo") in Heidingsfeld, dann Würzburg. Der ab 1932 verwitwete Mann emigrierte im September 1934 nach Palästina und gehörte zur ersten Generation der 1934 von deutschjüd. Einwanderern gegründeten Siedlung Naharija. Er arbeitete hier zunächst in der Landwirtschaft, besonders Hühnerzucht; später als Zimmervermieter und Hotelier ("Hotel Rosenblatt" in Naharija). [1016] Quelle: Auskunft Elisabeth Böhrer nach Mitteilung von Sohn Joel Rosenblatt (Jg. 1936).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.