Gabriel Rosenblatt (1852 - 1940)

Gabriel Rosenblatt wurde am 23.09.1852 in Gochsheim geboren und lebte in Gochsheim, Würzburg.

Seine Eltern waren Rosenblatt Isaak (08.01.1825–18.12.1888) und Rosenblatt Mirjam (Marianne) geb. Schwanfelder (1825–09.07.1886).

Er starb am 14.03.1940 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Arzt, Dr. med.; Privatier. Gabriel Rosenblatt wuchs in der kinderreichen Kaufmannsfamilie Isaak und Miriam Rosenblatt in der unterfränkischen Gemeinde Gochsheim, Landkreis Schweinfurt, auf, einem ehemaligen Reichsdorf. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Schweinfurt (Celtis-Gymnasium) studierte er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; 1877 Promotion. 1880 ließ er sich als Praktischer Arzt in Würzburg nieder; auch seine Eltern und seine Geschwister Albrecht und Jakob Rosenblatt lebten zu dieser Zeit schon in der Stadt. Seine Praxis befand sich in der Fabrikstraße 37 im Arbeiterviertel Grombühl; pensionierter Militärarzt (1892). Der unverheiratete Mann ging in den 1920er Jahren in den Ruhestand. NS-Regime: 1935 wird seine Arztpraxis in einer Liste jüd. Betriebe in Würzburg aufgeführt. Vertreibung aus seiner langjährigen Wohnung(?). Gabriel Rosenblatt lebte zuletzt mit seiner später deportierten Schwester Bertha Fried in der Wallgasse 32. 1940 im 88.Lebensjahr verstorben. [1016] Quellen: -Gabriel Rosenblatt, Über Typhus abdominalis, 1877 (Dissertation Universität Würzburg - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de) -Jüd. Gewerbe in Würzburg, 1935.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.