Martin Rosenblatt (1900)

Martin Rosenblatt wurde am 10.04.1900 in Nuernberg geboren und lebte in Nürnberg, Würzburg, Leipzig.

Seine Eltern waren Rosenblatt Erna (Emma) geb. Freudenberger, Esther (09.03.1870–?vor 1920) und Rosenblatt Moses (um 1865).

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer; Dr. phil. Martin Rosenblatt wuchs in der Lehrerfamilie Moses und Erna Rosenblatt in Nürnberg und Fürth auf. Er besuchte die Israelitische Realschule in Fürth und die Kreisoberrealschule in Nürnberg ehe er 1918 als bayerischer Infanterist am Weltkrieg teilnahm. 1919 Abitur Nürnberg, im Anschluss Studium der Naturwissenschaften, besonders der Biologie und Chemie, an den Universitäten in Erlangen und Würzburg, der Heimatstadt seiner Mutter. Aufenthalt in Würzburg 1920-1922, 1925-1928; 1929 (1924?) Promotion Würzburg. Bruder des Chemiestudenten Wilhelm Rosenblatt in Würzburg. [1016] Martin Rosenblatt arbeitete zunächst in einem landwirtschaftlichen Forschungslabor, ab 1928 an der Isr. Realschule in Leipzig (Höhere Israelitische Schule); 1931 aus dem Lehrerkollegium ausgeschieden. Quellen: -ancestry.com (Bayerisches Hauptstaatsarchiv München; Kriegstammrollen, 1914-1918) -Martin Rosenblatt, Über die neuartigen Mischkristalle von Permanganaten mit dem Sulfat und Selenat des Baryums, 1929 (Dissertation Universität Würzburg 1929 - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de) -Barbara Kowalzik, Lehrerbuch. Die Lehrer und Lehrerinnen des Leipziger jüdischen Schulwerks 1912-1942, vorgestellt in Biogrammen, 2006, 220.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.