Norman Rosenbusch (1899 - 1976)

Norman Rosenbusch wurde am 28.08.1899 in Dettelbach geboren und lebte in Dettelbach, Würzburg, KZ Dachau, Prag, New York.

Seine Eltern waren Rosenbusch Ludwig (22.07.1865–23.06.1932) und Rosenbusch Regina geb. Rosenbrand (?20.05.1861–19.11.1933).

Er starb am Okt. 1976 in New York.

Weitere Angaben aus den Quellen: Weinagent. Norman Rosenbusch wuchs in der Weinhändlerfamilie Ludwig und Regina Rosenbusch in Dettelbach und Würzburg auf. Nach seiner Schulzeit machte er eine kaufmännische Berufsausbildung in Würzburg. I. Weltkrieg: 1917-1919 Kriegs-, Militärdienst; Mitglied in einem konterrevolutionären bayerischen Volkswehr- und Freiwilligenverband. Er trat dann in das Geschäft des Vaters ein, das er nach dessen Tod 1932 übernahm. NS-Regime: Bereits Ende März 1933 auf Veranlassung des SA-Sonderbeauftragten bei der Regierung von Unterfranken in "Schutzhaft" genommen (wegen "unliebsamen Verhaltens gegen das weibliche Geschlecht"); vom Mai 1933 bis zu seiner Entlassung Ende Februar 1936 im KZ Dachau inhaftiert. Er stand weiter unter Postzensur und durfte erst nach sechs Monaten "Probezeit" emigrieren; Ende November 1936 nach Prag zu Josef Spitzer, mit dem Ziel USA). [1016] In den 1940er Jahren erhielt er in New York die US-Staatsbürgerschaft. Er starb 1976 mit 77 Jahren; als sein letzter Wohnsitz wird der Stadtbezirk Brooklyn angegeben. [1019] Quelle: -ancestry.com (Bayerisches Hauptstaatsarchiv; Kriegsstammrollen).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.