Marga Marx geb. Rosenfeld (1909 - 1942)

Marga Marx geb. Rosenfeld wurde am 13.05.1909 in Aub geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aub, Würzburg, Tübingen, Stuttgart, Haigerloch, Ghetto Riga, Riga-Jungfernhof. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Rosenfeld Kathi (Katherina) geb. Liebreich (24.04.1884) und Rosenfeld Meier (27.03.1873–07.11.1941).

Sie starb am 26.03.1942 in Ghetto Riga.

Die Grabstätte befindet sich im "Kusterdingen-Wankheim".

Weitere Angaben aus den Quellen: Marga Marx wuchs in der Viehhändlerfamilie Meier und Kathi Rosenfeld in der unterfränkischen Kleinstadt Aub, Landkreis Würzburg, auf. Sie ging von 1919 bis 1923 in Würzburg zur Schule, wohl auf eine Höhere Schule mit dem Abschluss Mittlere Reife. [1016] Ab etwa 1930 war sie mit Viktor Marx in den Städten Tübingen, dann Stuttgart, Baden-Württemberg, verheiratet. 1933 wurde in Tübingen ihre Tochter Ruth Marx geboren. NS-Regime: Marga Marx wurde mit ihrer Familie im Dezember 1941 von ihrem letzten Wohnort Haigerloch über Stuttgart nach Riga (KZ Jungfernhof) deportiert. [1064] Mit ihrer kleinen Tochter wurde sie im März 1942 bei einem Massaker im umliegenden wikide(Wald von Biķernieki) ermordet; auch Margas Eltern kamen 1941/42 im Holocaust ums Leben. Ihr Mann Viktor überlebte die Deportation und emigrierte in die USA. [1003][1065].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.