Regina (Regine), Regina Rosenfeld geb. Neuburger (1872 - 1942)

Regina (Regine), Regina Rosenfeld geb. Neuburger wurde am 02.09.1872 in Obereuerheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Obereuerheim, Aub, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenfeld Aron.

Ihre Kinder waren Rosenfeld Heinrich (01.04.1903–für tot erklärt) und Kannenmacher Martha geb. Rosenfeld (17.03.1906).

Sie starb am 06.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Geschäftsfrau. Regina Rosenfeld stammte aus einer der schon um 1800 in unterfränkischen Gemeinde Wonfurt, Landkreis Haßberge), ansässigen Familien "Neuburger". [1023] Sie war ab etwa 1900 mit dem Kaufmann Aron Rosenfeld in der unterfränkischen Kleinstadt Aub, Landkreis Würzburg, verheiratet. Ab 1927 verwitwet, führte sie dessen Schuhwarengeschäft weiter und bezog eine geringe Rente. NS-Regime: Regina Rosenfeld und ihr Sohn Heinrich wurden noch im Mai 1939 als Einwohner von Aub registriert. [1078] Nach dem Verlust ihres Anwesens in Aub war Regina völlig mittellos. Im August/September 1939 musste sie, als letztes Mitglied der jüd. Gemeinde Aub, auf Anordung der Gestapo-Stelle Würzburg, ihre Wohnung räumen und nach Würzburg ziehen. Sie wurde dort in den jüd. Heimen Bibrastraße 6, dann Dürerstraße 20 einquartiert ("Judenhaus"). Am 10.September 1942 wurde die 70jährige Frau ins Theresienstadt deportiert, wo sie nach wenigen Wochen ums Leben kam. [1016] Auch ihr Sohn Heinrich [1078] (und nach privaten Angaben ein Sohn Alfred?), tätig im Familiengeschäft in Aub, wurde im Holocaust ermordet; [1005] ebenso ihre Tochter Martha Kannenmacher mit ihrer Familie.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.