Jakob Rosenfelder (1904 - 1934)

Jakob Rosenfelder wurde am 10.01.1904 in Gunzenhausen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gunzenhausen, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Rosenfelder Babette geb. Braun (25.03.1869–28.10.1929) und Rosenfelder Nathan (21.06.1868–27.08.1923).

Er starb am 25.03.1934 in Gunzenhausen.

Weitere Angaben aus den Quellen: Bäcker. Jakob Rosenfelder wuchs in der Kaufmannsfamilie Nathan und Babette Rosenfelder in der mittelfränkischen Stadt Gunzenhausen auf. Nach seiner Schulzeit arbeitete er von 1917 bis 1921 als Lehrling, dann Geselle in Würzburg beim Bäckermeister Max Mayer in der Franziskanergasse 4. [1016] Jakob kehrte zurück nach Gunzenhausen; er war dort als Feinbäcker in seinem Elternhaus tätig. NS-Regime: Bei einem frühen Pogrom Ende März 1934 rächten sich einige Nazis aus der Stadt an Jakob Rosenfelder für Jahre zuvor getane kritische Äußerungen. Er wurde in einer jüd. Gastwirtschaft schwer misshandelt und flüchtete sich in sein Haus, wo er sich bei einem drohenden weiteren Angriff der Täter aus dem Fenster stürzte.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.