Mathilde Rosengart geb. Liebreich (1861 - 1942)

Mathilde Rosengart geb. Liebreich wurde am 11.02.1861 in Weigenheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Weigenheim, Neustadt an der Aisch, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 15.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Pfründnerin. Mathilde Rosengart stammte aus einer der alteingesessenen Familien "Liebreich" in der mittelfränkischen Gemeinde Weigenheim. Die Jüd. Gemeinde dort löste sich nach starker Abwanderung bereits 1903 auf und wurde an die Kultusgemeinde der Nachbarstadt Uffenheim angeschlossen. [1003] Mathilde war zu dieser Zeit wohl schon auswärts verheiratet, als dritte Ehefrau von Abraham Rosengart in der mittelfränkischen Stadt Neustadt an der Aisch; er wurde 1922 im Jüd. Verbandsfriedhof in Diespeck beerdigt. [1023] Die Witwe wohnte ab 1930 im "Landesheim" des Isr. Kranken- und Pfründnerhauses (Israelitische Sozialeinrichtungen) in Würzburg. Am 23.September 1942 wurde die 81jährige Frau nach Theresienstadt deportiert; [1016] sie kam dort nach drei Wochen ums Leben. [1003][1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.