Max Rosenheimer geb. Moses wurde am 07.04.1896 in Archshofen (Creglingen) geboren und lebte in Archshofen, Rothenburg ob der Tauber, Frankfurt am Main, Würzburg, Naharija.
Seine Eltern waren Rosenheimer Isak (29.04.1864–05.09.1925) und Rosenheimer Rosalie geb. Levite (19.09.1871).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenheimer Lotte (?).
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Max Rosenheimer wuchs in der Kaufmannsfamilie Isak und Rosalie Rosenheimer in der Gemeinde Archshofen im nördlichen Baden-Württemberg auf. Er besuchte eine (weiterführende) Schule in der mittelfränkischen Stadt Rothenburg ob der Tauber und arbeitete nach seiner Berufsausbildung zunächst als Kaufmännischer Angestellter in Frankfurt, dann ab 1915 in der Firma des Onkels Adolf Rosenheimer in Würzburg. I. Weltkrieg: Kriegsteilnehmer im bayerischen 9.Infanterieregiment Würzburg (Neuner). Max gründete nach Kriegsende mit seinem Bruder Theodor die Textilwaren-Großhandlung, später Berufskleiderfabrik "Gebrüder Rosenheimer" (Bronnbachergasse 1; früher "Rosenheimer & Weikersheimer"). Mitglied im Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, in der Zionistischen Ortsgruppe und im Jüd. Turn- und Sportverein (ITUS) Würzburg. Er emigrierte im Mai 1937, einige Monate nach seinem Bruder, nach Palästina. [1016] Beide gehörten zur Gründergeneration der neuen, deutschjüd. geprägten Siedlung Naharija.