Dinchen (Dina, Tina) Rosenstein geb. Sonder, Sander wurde am 01.05.1873 in Mainstockheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mainstockheim, Kleinlangheim, Leipzig, Berlin, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenstein Bernhard.
Ihr Kind war Rosenstein Arthur (25.08.1903).
Sie starb am ?1944 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Dinchen Rosenstein geb. Sonder (nicht Sander) stammte aus einer der Familien "Sonder" in der unterfränkischen Gemeinde Mainstockheim, Landkreis Kitzingen. Sie war ab etwa 1900 mit dem Weinhändler Bernhard Rosenstein in der nahen Gemeinde Kleinlangheim verheiratet. Ihr Mann leitete ab den 1920er Jahren die dortige Kultusgemeinde. Mutter von Arthur Rosenstein in Würzburg. Die verwitwete(?) Frau lebte Ende der 1930er bei Angehörigen in der sächsischen Stadt Leipzig. [1078] Von ihrem letzten Wohnort Berlin wurde sie am 17.März 1943 vom Sammellager Große Hamburger Straße ins Theresienstadt deportiert; am 16.Mai 1944 schließlich ins Vernichtungslager Auschwitz. [1003] Ihre Schwiegertochter Else Rosenstein-Oppenheimer widmete ihr 1989 eine wikien(Page of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].