Wolfgang Rosenstein (1865 - 1943)

Wolfgang Rosenstein wurde am 07.06.1865 in Urspringen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Urspringen, Würzburg, Berlin, Gerolzhofen, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Rosenstein Aron (11.08.1832) und Rosenstein Elsa geb. Schloß (um 1840).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenstein Lina, die Ehe wurde am 1894 in Fürth geschlossen.

Sein Kind war Rosenstein Toni (Antonie), Toni (15.08.1895).

Er starb am 02.04.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Wolfgang Rosenstein wuchs in der Viehhändlerfamilie Aron und Elsa Rosenstein in der unterfränkischen Gemeinde Urspringen, Landkreis Main-Spessart, auf. Er arbeitere von 1894 bis 1896 als kaufmännischer Angestellter, Reisender in Würzburg, zu dieser Zeit mit Lina geb. Cohn verheiratet; 1895 wurde hier seine Tochter Toni geboren. Es folgten Aufenthalte in Berlin und Würzburg (1911/12); später führte er anscheinend das Viehgeschäft in Urspringen weiter. NS-Regime: Wolfgang Rosenstein lebte im Alter wohl bei seiner Schwester Karola Kaufmann und deren Angehörigen in der unterfränkischen Stadt Gerolzhofen. [1078] Im April 1942 kam er in das Altersheim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Am 23.September 1942 wurde er mit seiner Schwester von Würzburg ins Theresienstadt deportiert; [1064] der 77jährige Mann kam dort am 02.04.1943 ums Leben. [1003][1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.