Berta Joseph (Josephova) geb. Rosenthal (1896)

Berta Joseph (Josephova) geb. Rosenthal wurde am 19.10.1896 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Köln, Berlin, Ghetto Theresienstadt, Prag, KZ Auschwitz, unbekannt (Holocaust). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Rosenthal Emma geb. Rosenau (10.09.1871–05.12.1899) und Rosenthal Ignaz (18.09.1863–06.08.1911).

Sie verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Kontoristin, Verkäuferin. Bertha (Berta) Rosenthal wuchs als ältestes von drei Kindern der Metzgerfamilie Ignaz Rosenthal in Würzburg auf. Nach dem fühen Tod des Vaters wurde die Versorgung der Kinder zu einem Problem. Berthas Bruder Josef Justin kam in das Isr. Waisenhaus in Fürth; Bertha und ihre Schwester Lilli wuchsen bei Berthas Stiefmutter Elise Rosenthal in Würzburg auf. Sie trugen mit ihrer frühen Berufstätigkeit zum Familieneinkommen bei. Als junge Frau leistete Bertha Rosenthal Kriegshilfedienst in Würzburg. Sie arbeitete dann wie ihre Geschwister zeitweise in Berlin; weitere Aufenthalte in Köln und anderen Orten. [1016] NS-Regime: Der "Todesfallanzeige" ihrer Stiefmutter Elise im Lager Theresienstadt zufolge, war auch Bertha (Joseph) dort inhaftiert. In der Datenbank für Theresienstadt [1027] und bei Yad Vashem [1002] wird sie als "Berta Josephova" geführt; sie wurde demnach von ihrem Exilort Prag am 24.April 1942 ins Theresienstadt deportiert, von dort am 18.Dezember 1943 ins Vernichtungslager Auschwitz. Ehefrau des mit ihr deportierten Kunsthändlers Leonor Joseph aus Berlin(?). [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.