Betty Rosenthal geb. Rosenthal wurde am 22.02.1880 in Nuernberg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Nürnberg, Würzburg, Leipzig, Ghetto Riga, unbekannt (Holocaust). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Rosenthal Aron (15.07.1840–16.11.1908) und Rosenthal Karoline (Gutel) geb. Sachs (um 1845–31.12.1900).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenthal Gustav, die Ehe wurde am 1901 in Würzburg geschlossen.
Ihr Kind war Rosenthal Alfred (28.09.1902).
Sie verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Betty Rosenthal wuchs in der Lehrerfamilie Aron und Karoline Rosenthal in Nürnberg auf. Sie war ab 1901 mit dem verwandten Gustav(e) Rosenthal in Würzburg verheiratet, der dann Teilhaber im Familiengeschäft "Ignaz Rosenthal" wurde (Großhandlung für Baumwollwaren, Hofstraße 8). 1908 zog sie mit ihm und ihrem 1902 geborenen Sohn Alfred nach Leipzig, etwa gleichzeitig mit ihrem Bruder Gustav Rosenthal und dessen Familie. [1016] NS-Regime: Die wohl verwitwete Betty Rosenthal lebte zuletzt, der Volkszählung 1939 zufolge, mit ihrem Bruder Gustav und dessen Frau Fanny im Jüd. Altersheim Auenstraße 14 in Leipzig. [1078] Betty wurde am 21.Januar 1942 von dort mit dem Ziel Ghetto Riga deportiert. [1003][1064] Ihr nach Palästina emigrierter Sohn Alfred (Lev Ari) widmete ihr eine wikien(Page of Testimony) für die Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].