Elise Rosenthal geb. Bravmann wurde am 08.10.1874 in Unteraltertheim (Altertheim) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Unteraltertheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Bravmann Johanna geb. Stern und Bravmann Wolf.
Sie war in 2. Ehe verheiratet mit Rosenthal Ignaz, die Ehe wurde am 1900 in Unteraltertheim geschlossen.
Ihr Kind war Rosenthal Lilli (29.03.1902).
Sie starb am 29.06.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Elise Rosenthal wuchs in der Viehhändlerfamilie Wolf und Johanna Bravmann in der unterfränkischen Gemeinde Unteraltertheim, Landkreis Würzburg) auf. Sie war ab 1900 mit dem verwitweten Metzgermeister Ignaz Rosenthal in Würzburg verheiratet; 1902 wurde hier ihre Tochter Lilli geboren; daneben sorgte sie für die Stiefkinder Bertha und Josef. Es ist anzunehmen, dass sie auch im Familiengeschäft in der Karmelitenstraße 49 mitarbeitete. Nach dem frühen Tod ihres Mannes 1911 hatte die Familie mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen; der Stiefsohn Josef kam in das Isr. Waisenhaus in Fürth. NS-Regime: Die nach dem Wegzug der erwachsenen Kinder alleinstehende Frau stand 1935-1937 unter der Postzensur der Gestapo-Stelle Würzburg. Im November 1938 wurde sie von einer alten Nachbarin wegen "Türenschlagens" bei der Gestapo denunziert. Vertreibung aus der langjährigen Familienwohnung in der Karmelitenstraße 49; ab 1941 war Elise Rosenthal in den Heimen Bibrastraße 6 und Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg untergebracht. Am 23.September 1942 wurde sie mit dem zweiten großen Alterstransport von Würzburg ins Theresienstadt deportiert. [1016]Elise Rosenthal war im Lager Theresienstadt mit ihrer Stieftochter Berta Joseph inhaftiert. [1027].