Gustav Rosenthal wurde am 02.05.1868 in Rödelmaier geboren und lebte in Rödelmaier, Nürnberg, Witten, Würzburg, Leipzig.
Seine Eltern waren Rosenthal Aron (15.07.1840–16.11.1908) und Rosenthal Karoline (Gutel) geb. Sachs (um 1845–31.12.1900).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenthal Fanny geb. Mainzer, die Ehe wurde am 1899 in Würzburg geschlossen.
Seine Kinder waren Herman(Herrmann), Herrmann Paula Yvonne, Paula (Yvonne) geb. Rosenthal (17.01.1900–25.12.1995) und Herrmann Kate, Käthe geb. Rosenthal Käthe, Rosenthal (20.01.1902–Juli 1973).
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Gustav Rosenthal wuchs in der Familie des Religionslehrers Aron Rosenthal und dessen Frau Karoline in der unterfränkischen Gemeinde Rödelmaier, Landkreis Rhön-Grabfeld, und anderen Dienstorten seines Vaters, dann in der Stadt Nürnberg auf. Er zog 1896 von Witten, Nordrhein-Westfalen, nach Würzburg. Hier übernahm er mit dem Bruder Hermann und dem Schwager Gustav Rosenthal die Firma "Ignaz Rosenthal" (Großhandlung für Baumwollwaren in der Hofstraße 8); Teilhaber. Er ging Ende 1908 mit seiner Frau Fanny und den Töchtern Paula und Käthe nach Leipzig. [1016] NS-Regime. Gustav Rosenthal lebte später mit seiner Frau und seiner Schwester Betty Rosenthal, der Volkszählung 1939 zufolge, im Jüd. Altersheim Auenstraße 14 in Leipzig. [1078] Betty Rosenthal wurde von dort deportiert; Fanny und Gustav Rosenthal konnten vielleicht zu ihren Töchtern nach New York emigrieren. [1016].