Ludwig Rosenthal wurde am 1870 in Wittelshofen geboren und lebte in Wittelshofen, Altenstadt (Iller), Nürnberg, Mannheim, Köln, Berlin, Spandau.
Seine Eltern waren Rosenthal Aron (15.07.1840–16.11.1908) und Rosenthal Karoline (Gutel) geb. Sachs (um 1845–31.12.1900).
Er starb am 01.07.1938 in Köln.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rabbiner; Dr. phil. Ludwig Rosenthal wuchs mit vier Geschwistern in der Familie des Religionslehrers Aron Rosenthal und seiner Frau Karoline auf; die Familie lebte ab etwa 1880 in der mittelfränkischen Stadt Nürnberg. [1016] Nach seinem Studium am Rabbinerseminar zu Berlin war Dr. Rosenthal zunächst als Prediger in der damals noch selbständigen Stadt Spandau (Berlin-Spandau) tätig, dann ab 1895 als orthodoxer "Klausrabbiner" (Lemle-Moses-Klaus) in der Stadt Mannheim, Baden-Württemberg. 1897 wurde er als Rabbiner nach Köln berufen. [1023] Der konservative Rabbiner verstarb dort 1938. Bruder von Hermann, Gustav und Betty Rosenthal in Würzburg. [1016] -Ludwig Rosenthal, Gedicht zur Synagoge Glockengasse in Köln (1933): Du Stätte meiner Tat und meines Worts./Du Halle für mein Sinnen und Beten./Als Bild gebenedeiten Gnadenorts,/hoch über uns, hab ich dich stets betreten./ Wie lotgerecht dein Raum sich streckt hinauf/ und in die Kuppel rank und strebend mündet:/ So ist in dir der Seele Sehnsuchts-Lauf/vom Erdenstaub zum Himmelsdom gegründet./... Und wie dort aufragt weiße Marmorpracht,/das Heiligste in herber Reinheit wahrend:/So hält vor unserem Herzen Wehr und Wacht/die Tafel-Schrift, den Gott offenbarend. (Kölner Stadtanzeiger -ksta.de).