Moritz (Moses) Rosenthal (1832 - 1907)

Moritz (Moses) Rosenthal wurde am 15.02.1832 in Mainstockheim geboren und lebte in Mainstockheim, Würzburg.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenthal Jeanette geb. Heimann.

Seine Kinder waren Rosenthal Bertha (08.02.1875–1878 (?)), Rosenthal Dina (15.12.1867), Rosenthal Ignaz (18.09.1863–06.08.1911), Rosenthal Therese (19.05.1865) und Rosenthal Max (Mai 1869–Sept. 1869) sowie weitere 2 Kinder.

Er starb am 15.03.1907 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Metzgermeister (Fleischer). Moses Moritz Rosenthal stammte aus einer schon früh in der unterfränkischen Gemeinde Mainstockheim, Landkreis Kitzingen, ansässigen Familie. Unter den beachtlich vielen 39 jüd. Matrikelstellen findet sich dort 1817 auch (sein Vater?) "Meier Raphael Rosenthal (Schlachten)". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Moses (später Moritz) Rosenthal ließ sich um 1865 in Würzburg nieder. In seinem 1874 erworbenen Wohnhaus Karmelitenstraße 49 betrieb er neben seiner Metzgerei mit seiner Frau Jeanette eine "Israelitische Garküche" [eine einfache, koschere Speisewirtschaft]. Ab 1902 hatte er auch eine Gewerbezulassung als Viehhändler. Sein Betrieb wurde von seinem Sohn Ignaz Rosenthal fortgeführt. Vier der sieben Kinder der Familie Moritz Rosenthal starben im frühen Kindesalter.[1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.