Grete Rosenzweig geb. Stahl (1888 - 1941)

Grete Rosenzweig geb. Stahl wurde am 24.01.1888 in Sommerhausen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Sommerhausen, Hanau, Berlin, Ghetto Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenzweig Berthold.

Ihr Kind war Rosenzweig Babette (28.11.1914).

Sie starb am 30.11.1941 in Ghetto Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Grete (Gretel, Gretchen) Rosenzweig stammte aus einer der alteingesessenen Familien Stahl in der unterfränkischen Marktgemeinde Sommerhausen, Landkreis Würzburg). Unter den 19 Inhabern der jüd. Matrikelstellen 1817 findet sich dort auch der Familienvorstand "Elias Beer Stahl". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Einige nahe Verwandte, wie Justin Stahl lebten in der nahen Stadt Würzburg. Grete Rosenzweig war ab etwa 1910 mit dem Bankier Berthold Rosenzweig in der hessischen Stadt Hanau verheiratet; 1914 wurde dort ihre Tochter Babette geboren. [1016] Als weitere Wohnorte werden Sommerhausen (um 1930) [1016], Ochsenfurt und Berlin genannt. [1003] NS-Regime: Nach der Volkszählung 1939 wohnte die schon verwitwete(?) Grete Rosenzweig in Berlin-Wilmersdorf, in einem Haus mit Sara und Sigmund Seligsberger aus Würzburg. [1078] Am 27.November 1941 wurde sie mit rund 1050 Personen von Berlin nach Riga deportiert und nach ihrer Ankunft im Wald von Rumbula in Riga-Rumbula ermordet. [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.