Pauline (Paula, Babette) Rothschild wurde am 09.11.1882 in Weigenheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Weigenheim, Würzburg, Izbica, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Rothschild Isak (um 1855) und Rothschild Sophie geb. Forchheimer (um 1855–nach 1900).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Geschäftsfrau; Dienstmädchen. Pauline Rothschild wuchs in der Händlerfamilie Isak und Sophie Rothschild in der mittelfränkischen Gemeinde Weigenheim auf. Die dortige Jüd. Gemeinde litt schon vor 1900 unter Abwanderungen und löste sich schließlich 1903 auf. Pauline ("Sprinzen Lina") arbeitete in ihrer Jugend als Dienstmädchen in jüd. Haushalten. Um 1902 ging sie zurück nach Weigenheim, um ihre Mutter zu pflegen. Sie übernahm nach deren Tod 1916 deren kleines Kolonialwarengeschäft und arbeitete daneben als Taglöhnerin bei Bauern und als Krankenpflegerin. NS-Regime: Als seit langem letzte Jüdin im Ort wurde Pauline Rothschild nach dem Novemberpogrom 1938 vertrieben. Sie musste ihr Haus verkaufen und wurde ins "Jüd. Unterkunftsheim" Bibrastraße 6 nach Würzburg gebracht ("Judenhaus"). Im Juli 1940 wurde sie für zwei Wochen inhaftiert, weil sie von einer befreundeten Bauerin aus Weigenheim Lebensmittel bezogen hatte. Pauline Rothschild stellte erfolglose Gesuche um Behandlung als "Mischling" (als außereheliches Kind eines christlichen Bauern). Sie wurde am 23. März 1942 von Würzburg mit dem Ziel Izbica deportiert.[1016].