Emil Rothschild (1898 - 1918)

Emil Rothschild wurde am 25.06.1898 in Alzenau geboren und lebte in Hörstein, Freudenberg am Main, Würzburg, Frankreich.

Seine Eltern waren Rothschild Leopold (28.04.1863–01.07.1937) und Rothschild Klara geb. Heimann (04.04.1871–02.01.1943).

Er starb am 08.11.1918 in Frankreich.

Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Friedhof in Reistenhausen".

Weitere Angaben aus den Quellen: Seminarist; Lehrer. Emil Rothschild wuchs in der Viehhändlerfamilie Leopold und Klara Rothschild in der unterfränkischen Gemeinde Hörstein, Landkreis Aschaffenburg, und in der Kleinstadt Freudenberg am Main im nördlichen Baden-Württemberg auf. Er besuchte, nach der damals üblichen berufsvorbereitenden Ausbildung an einer Präparandenanstalt, ab 1914 die Isr. Lehrerbildungsanstalt ILBA in Würzburg. I. Weltkrieg: Vielleicht noch vor seinem Lehrerexamen war er Kriegsteilnehmer als Gefreiter in einem bayerischen Infanterieregiment; Eisernes Kreuz II und andere Auszeichnungen. Emil Rothschild starb in den letzten Kriegstagen als Soldat für sein Vaterland, wohl an der Westfront. [1016][1049] Emils Vater leitete anscheinend in den 1920er Jahren die Jüd. Gemeinde Freudenberg; seine Mutter wurde ins Gurs deportiert. [1023].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.