Siegfried Rothschild wurde am 03.03.1914 in Alzenau geboren und lebte in Hörstein, Würzburg, Palästina, Jerusalem, Montreux, München.
Seine Eltern waren Rothschild Sally (10.08.1879–1942) und Rothschild Sofie geb. Kleemann (18.09.1882–1942).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rothschild Else geb. Wittelshöfer, die Ehe wurde am 1939 in München geschlossen.
Sein Kind war Rothschild Dani (Danny) (04.07.1945–04.12.2014).
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer; Kaufmann Siegried Rothschild wuchs in der Kaufmannsfamilie Sally und Selma Rothschild in der unterfränkischen Gemeinde Hörstein, Landkreis Aschaffenburg, auf. Er besuchte die Volksschule in Hörstein und das Gymnasium in Aschaffenburg. NS-Regime: 1934/35 Studium an der jüd.-theologischen Hochschule in Montreux/Schweiz; 1935-1937 (Examen) an der Isr. Lehrerbildungsanstalt ILBA in Würzburg. Mitglied im Jüd. Jugendbund Würzburg (Jüdische Jugendbewegung). 1937/38 Fortbildung zum Sportlehrer an der Sportschule Stuttgart. Siegfried Rothschild unterrichtete ab April 1938 als Sport- und Allgemeinlehrer an der ILBA und der Jüd. Volksschule Würzburg; er leitete das Internat der männlichen Studenten in der Bibrastraße 6. Im Novemberpogrom 1938 festgenommen; am 31.Dezember aus dem KZ Dachau entlassen mit dem Verbot weiterer Lehrtätigkeit. Emigrierte im Februar/März 1939 über Triest nach Palästina. II. Weltkrieg: Kriegsdienst, -teilnehmer in der britischen Mandatspolizei, der er von 1939-1947 angehörte; 1947/48 in der israleischen Armee; Kriegsinvalide. Er gründete 1948 ein Geschäft. Mitglied des Rotary Clubs in Jerusalem (ab 1968). [1016] Ehemann von Else geb. Wittelshöfer in München. Die Eltern des Paares wurden im Holocaust ermordet.