Siegmund, Sigmund Rothstein wurde am 16.01.1867 in Mainstockheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mainstockheim, Würzburg, Berlin, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Rothstein Julie, Julia geb. Mendle (03.10.1842) und Rothstein Samuel (08.01.1839–17.01.1906).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rothstein Rudolfine geb. Maßmann, die Ehe wurde am 1895 in Lendershausen geschlossen.
Seine Kinder waren Roth William geb. Rothstein, Wilhelm (Willy) (11.03.1896–19.02.1969) und Bieber Elisabeth geb. Rothstein (20.05.1897–Sept. 1986).
Er starb am ?1942 in Treblinka.
Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler; Privatier. Siegmund Rothstein wuchs als wohl zweites Kind in der kinderreichen Weinhändlerfamilie Samuel und Julie Rothstein in der unterfränkischen Gemeinde Mainstockheim, Landkreis Kitzingen, auf und lebte, arbeitete wie seine Geschwister dort längere Zeit. 1898 zog er mit seiner jungen Familie nach Würzburg und gründete hier die Firma "Siegmund Rothstein" (ausländische Weine, Süßweine, Spirituosen in der Ludwigstraße 20, später Friedenstraße 35). Weingutsbesitzer; Erbe von Weinbergen (wohl in seiner Heimatgemeinde Mainstockheim, mit den Geschwistern). 1918 erhielt er das Bürgerrecht der Stadt Würzburg. Um 1920 Geschäftsübergabe an den Sohn Willy; Ruhestand. Ab 1932/33 wieder berufstätig (?) NS-Regime: Der ab Ende 1934 verwitwete Mann zog im April 1937 nach Berlin-Charlottenburg, zum Sohn und zur Tochter Elisabeth. Am 4.August 1942 wurde er von Berlin ins Theresienstadt deportiert; am 26.September 1942 folgte der Transport ins Vernichtungslager Treblinka. [1003] In Theresienstadt traf er auf seine Geschwister Heinrich und Rudolf Rothstein und Selma Liebmann. [1027].