Susanna Rubinstein wurde am 20.09.1847 in Czernowitz geboren und lebte in Czernowitz, Wien, Würzburg, Prag, Leipzig, Bern.
Ihre Eltern waren Rubinstein Anna geb. Rosenzweig (um 1810–?vor 1878) und Rubinstein Ignaz (Isak) (um 1804–01.09.1878).
Sie starb am 29.03.1914 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Pschychologin, Schriftstellerin; Dr. phil. Susanna Rubinstein wuchs in der Familie des österreichischen Politikers Ignaz Isak Rubinstein und seiner Frau Anna in Czernowitz und Wien auf. Sie studierte ab 1870 in Prag, Leipzig, Wien und Bern; 1874 Promotion Bern; Susanna Rubinstein war unter der ersten Gruppe von weiblichen Studierenden (meist deutschsprachige Russinen), denen in der Schweiz ein Studienabschluss mit dem Doktortitel ermöglicht wurde (Frauenstudium). Die Pionierin der akademischen Emanzipation machte sich bald einen Namen als Verfasserin psychologischer und philosophischer Essays. Ab 1905/06 lebte sie in Würzburg, unterbrochen von gesundheitlichen Aufenthalten in den unterfränkischen Kurorten Bad Kissingen und Bad Brückenau. [1016] Mitarbeiterin von Zeitschriften, Beiträge über Friedrich Schiller und Philipp Mainländer; Mitautorin einer kinderpsychologischen und -medizinischen Arbeit (1912).