Sora Hinda Rudnicki geb. Back wurde am 03.10.1871 in Svencionys geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Swenziany, Würzburg, Belgien, Sammellager Mechelen, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Back (Bak) Morduah (um 1840) und Back (Bak) Riwa.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Rudnicki Elias, die Ehe wurde am 1894 in Swienciany/Litauen geschlossen.
Ihre Kinder waren Rudnicki (Rudnitzki), Rudnitzki Klara (Chaja) (03.12.1902), Bayowitz Minna geb. Rudnitzki (09.09.1897), Rudnicki Max Markus (17.06.1898), Rudnitzki Adolf (21.01.1907–23.01.1913) und Rudnicki (Rudnitzki), Rudnitzki Mendel David (23.11.1904–07.12.1910) sowie weitere 3 Kinder.
Sie starb am ?1942 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hinda (Helene) Rudnicky stammte wie ihr Mann Elias aus der damals russischen Stadt Swienciany; sie wuchs dort in der Familie Morduah und Riwa Back (Bak) auf. Ab 1894 war sie in ihrer Heimatstadt verheiratet; zwischen 1894 und 1902 wurden dort ihre Kinder Josef, Minna, Max Markus und Klara geboren. 1904 zog die Familie nach Würzburg; von den hier geborenen vier Söhnen erreichte nur Robert das Erwachsenenalter. Es ist anzunehmen, dass Hinda Rudnicki im Textilwarengeschäft ihres Mannes mitarbeitete: Schwester von Moses Back (?) in Würzburg. Die Familie gehörte zur nach 1900 beträchtlichen ostjüd. Minderheit (Ostjuden) innerhalb der Kultusgemeinde Würzburg. NS-Regime: Geschäftsaufgabe um 1933; Das Ehepaar Rudnicki (und ihr in Würzburg gebliebener Sohn Max Markus?) [1078] emigrierte im Juli 1939 nach Belgien. Hinda und Max Rudnicki wurden im Oktober 1942 vom Durchgangs-Lager Mechelen ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1003].