David Rüb wurde am 25.09.1878 in Guntersblum geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Guntersblum, Würzburg, Frankfurt am Main, Ghetto Minsk, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Rüb Daniel (10.11.1848) und Rüb Dina geb. Süß (24.08.1853–03.04.1936).
Er verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann; Winzer. David Rüb wuchs in der Kaufmannsfamilie Daniel und Dina Rüb in der Gemeinde Guntersblum, Rheinland-Pfalz auf. Nach seiner Schul- und Berufsausbildung arbeitete er von 1897 bis 1901 als Volontär und kaufmännischer Angestellter in der Textilwarenfirma "S.M. Baer" in Würzburg. [1016] Vermutlich übernahm er später das elterliche Geschäft in Guntersblum. Ab 1918 bis zur Auflösung Ende 1938 führte David Rüb als letzter Vorsitzender die Jüd. Gemeinde Guntersblum. NS-Regime: Zerstörung der wirtschaftlichen Existenz. Im Novemberpogrom 1938 mit sechs anderen jüd. Männern durch den Ort getrieben; sie mussten die Zerstörung ihres Gotteshauses ansehen. David flüchtete sich mit seiner Frau Bertha zur Tochter Hedwig Hartogsohn in Frankfurt-Höchst. Er wurde mit ihnen und Hedwigs Mann Carl Hartogsohn im November 1941 ins Ghetto Minsk deportiert und ermordet. [1003][1064].