Amalie Rüßmann geb. Grünhut wurde am 09.05.1888 in Tauberbischofsheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Tauberbischofsheim, Paderborn, Würzburg, Frankfurt am Main, noName, unbekannt (Holocaust). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Grünhut Bertha geb. Lehmann und Grünhut Hirsch (08.11.1850–12.03.1922).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Rüßmann Emil, die Ehe wurde am 1917 in Lütgen-Dortmund geschlossen.
Ihre Kinder waren Rüßmann Wolfgang Herbert (05.05.1919) und Rüßmann Werner (06.05.1920).
Sie verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Modistin, Hausfrau. Amalie Rüßmann wuchs in der Familie des Antiquars Hirsch Grünhut und seiner Frau Bertha in der Stadt Tauberbischofsheim im nördlichen Baden-Württemberg auf. Sie war ab 1917 mit dem evangelischen Emil Rüßmann verheiratet; 1919 wurde in Paderborn, Nordrhein-Westfalen, ihr Sohn Wolfgang geboren; ihr zweites Kind Werner wurde 1920 in Würzburg geboren, wo die Familie dann lange Zeit lebte. Amalie führte zeitweise ein "Damenputzgeschäft" (Damenhüte, Herzogenstraße 6). Um 1938 verzogen nach Frankfurt. [1016][1078] Am 19./20.Oktober 1941 wurde sie von ihrer letzten Unterkunft in Frankfurt ins Ghetto Litzmannstadt deportiert. [1003][1064] -Jüdische Gemeinde Tauberbischofsheim.