Ida Ruschkewitz geb. Fließ wurde am 10.10.1910 in Bamberg geboren und lebte in Bamberg, Würzburg, Frankfurt am Main, Bad Dürrheim, Tel Aviv.
Ihre Eltern waren Fließ Albert (04.01.1880–Aug. 1931) und Fließ Erna geb. Wittmund (22.04.1884).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Ruschkewitz Peretz geb. Fritz, die Ehe wurde am 1933 in Würzburg geschlossen.
Ihr Kind war Ruschkewitz Gad (26.09.1936).
Weitere Angaben aus den Quellen: Kindergärtnerin. Ida Ruschkewitz wuchs mit zwei älteren Geschwistern in der Bankiersfamilie Albert und Erna Fließ auf. Sie kam 1919/20 mit ihrer Familie nach Würzburg und besuchte hier die Sophienschule, im Anschluss 1928-1930 ein Kindergärtnerinnen-Seminar in Frankfurt. Sie arbeitete dann im Jüd. Kinderheim Bad Dürrheim (?) (1930) und in Kindergärten in Würzburg (1932/33). Wie ihre Mutter engagierte sie sich in der zionistischen Bewegung. Ehrenamt: Arbeit für den jüd. Nationalfonds Keren Kayemeth LeIsrael; Mitglied im Jungjüd. Wanderbund Würzburg (1920-1930) (Jüdische Jugendbewegung); Vorsitzende im Zionistischen Arbeitskreis Würzburg (um 1932/33). Heirat 1933; nach der Emigration im September 1933 nach Tel Aviv arbeitete sie mit ihrem Mann Fritz Ruschkewitz zusammen. [1016].