Hannchen Sachs geb. Rosenbaum (1847 - 1889)

Hannchen Sachs geb. Rosenbaum wurde am 21.12.1847 in Theilheim (Waigolshausen) geboren und lebte in Theilheim, Würzburg.

Ihre Eltern waren Rosenbaum Lea (Eva) geb. Adler (02.03.1819–07.04.1901) und Rosenbaum Mendel Seckel (Jan. 1801–14.03.1893).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Sachs Samuel, die Ehe wurde am 1873 in Waigolshausen geschlossen.

Ihre Kinder waren Sachs Heinrich (01.02.1880), Sachs Victor (01.10.1876–1940), Sachs Albert (02.07.1883–23.07.1916), Fromm Rosa geb. Sachs (03.08.1881–1941/1942) und Sachs Gustav (04.01.1874–1932) sowie weitere 3 Kinder.

Sie starb am 09.02.1889 in Würzburg.

Die Grabstätte befindet sich im "Würzburg".

Weitere Angaben aus den Quellen: Hannchen Sachs stammte aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Theilheim, Landkreis Schweinfurt, ansässigen Familie. Unter den überdurchschnittlich vielen rund 40 jüd. Matrikelstellen im Jahr 1817 finden sich in Theilheim "Seckel Isaak Rosenbaum (Warenhändler, Vorsänger)" und "Mendel Isaak Rosenbaum (Waren- und Viehhändler)" (der spätere Rabbiner Mendel Rosenbaum). [1023] Hannchen Rosenbaum wuchs anscheinend mit drei Geschwistern und drei Halbgeschwistern in der Familie Mendel Seckel und Lea Rosenbaum in Theilheim auf. [1066] Sie war ab 1873 mit dem Kaufmann und Fabrikanten Samuel Sachs in Würzburg verheiratet. Die Mutter von zehn Kindern, darunter zwei im Säuglingsalter verstorbene, starb bereits 1889 mit 41 Jahren. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.