Klara Sachs geb. Marx (1883 - 1942)

Klara Sachs geb. Marx wurde am 24.07.1883 in Strümpfelbrunn geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Strümpfelbrunn, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Marx Auguste geb. Bendheim (25.02.1857–29.07.1911) und Marx Moses (18.03.1841–03.02.1915).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Sachs Gustav, die Ehe wurde am 1904 geschlossen.

Ihr Kind war Sachs Manfred (19.09.1905–06.11.1931).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Klara Sachs wuchs in der Familie Moses und Auguste Marx in der Gemeinde Strümpfelbrunn im nördlichen Baden-Württemberg auf. Sie war ab 1904 mit dem Kleiderfabrikanten Gustav Sachs in Würzburg verheiratet. 1905 wurde hier ihr Sohn Manfred geboren. Im Wohnhaus der Familie in der Neutorstraße 5 lebten später auch Klaras Schwester (und Schwägerin) Karolina Sachs und ihr verwitweter Vater. Die beiden Schwestern wohnten auch nach dem Tod ihrer Ehemänner (um 1930) zusammen, zuletzt in der Reuterstraße 5 (um 1939) und im "Judenhaus" Hindenburgstraße 21. 1939 versuchte sie nach Palästina zu emigrieren. Am 25. April 1942 wurden beide nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin wohl bis Herbst 1942 ermordet. Ihre Nichte Hanna Erlanger widmete ihnen wikien(Pages of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.