Moses Sachsenhaus wurde am 20.07.1852 in Warschau geboren und lebte in Warschau, London, Belfort, Würzburg.
Seine Eltern waren Sachsenhaus Rebekka geb. Nadel (um 1825) und Sachsenhaus Salomon (um 1820).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Sachsenhaus Ziwja (?) geb. Werkmann, die Ehe wurde am 1877 in Warschau geschlossen.
Er war in 2. Ehe verheiratet mit Sachsenhaus Rosa geb. Levy, die Ehe wurde am 1898 in London geschlossen.
Seine Kinder waren Sachsenhaus Mayer (09.05.1878) und Bertram Golda Leia geb. Sachsenhaus (14.04.1880–?1942).
Er starb am 12.04.1920 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Händler. Moses Sachsenhaus stammte aus der Familie des Gastwirts Salomon Sachsenhaus und seiner Frau Rebekka in der damals russischen Stadt Warschau. Er war dort ab 1877 auch in erster Ehe verheiratet; 1878 und 1880 wurden seine Kinder Mayer und Golda Laja geboren. Der ab 1885 verwitwete Mann heiratete 1898 in London erneut. 1908 zog er mit seiner zweiten Frau Rosa von der nordfranzösischen Stadt Belfort nach Würzburg, ohne seine inzwischen erwachsenen Kinder. Er arbeitete hier als Händler und Hausierer mit Kurzwaren und besuchte Messen und Märkte der Umgebung (Ambulanter Handel). Der zuletzt polnische Staatsangehörige war Teil der nach 1900 beträchtlichen ostjüd. Minderheit (Ostjuden) in der Jüd. Gemeinde Würzburg. Er wohnte mit seiner Frau in dem damaligen Kleine-Leute-Viertel Ursulinergasse in der Würzburger Altstadt. [1016].