Hanna Sacki geb. Klugmann wurde am 16.12.1862 in Wiesenbronn geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wiesenbronn, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie starb am 10.12.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hanna Sacki stammte aus einer der schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Wiesenbronn, Landkreis Kitzingen, ansässigen Familien mit dem neuen bürgerlichen Namen "Klugmann". Sie lebten dort als Weinhändler und Landwirte. [1023] Unter den 26 jüd. Matrikelstellen ab 1817 finden sich im Ort vier Haushalte mit dem Namen Klugmann, eine Witwe und wohl ihre drei Söhne. [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813) Hanna Sackis Eltern waren Nathan Klugmann und Zerline (geb. Goldstein) [1147]. 1882 heiratete sie den aus Mellrichstadt stammenden Weinhändler Ludwig Lippmann Sacki und lebte mit ihm in Wiesenbronn. [1147] Ab November 1937 lebte die verwitwete Hanna Sacki im Altersheim Konradstraße 3 in Würzburg. Von dort wurde die fast 80Jährige am 23. September 1942 ins Theresienstadt deportiert, wo sie nach wenigen Wochen ums Leben kam. [1016] Anmerkung: Ihr Ehename "Sacki" findet sich öfters im nordöstlichen Unterfranken, so in den Gemeinden Kleinsteinach, Aidhausen und Lendershausen. weitere Quelle [1083]: Gemeindearchiv Wiesenbronn (A 150/X/029).