Salomon (Salo, Sallo) Säbel (1900 - 1942)

Salomon (Salo, Sallo) Säbel wurde am 19.11.1900 in Podgorze geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Podgorze, Ludwigsburg, Höchberg, Würzburg, Mainz, Ghetto Piaski, unbekannt (Holocaust), Alzey. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Säbel Marie geb. Rosenzweig (14.04.1876) und Säbel Markus (02.03.1870–15.07.1929).

Er starb am ?1942 in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer. Salomon Josef (Salo, Sallo) Säbel wuchs in der kinderreichen Schneiderfamilie Markus und Maria Säbel auf. Er wurde (wahrscheinlich) in der damals österreichisch-galizischen Grenzstadt Podgorze, heute ein Stadtteil von Krakau, geboren. Seine Familie wanderte nach Deutschland aus und lebte spätestens ab 1915 in der Stadt Ludwigsburg, Baden-Württemberg. Salo, damals noch österreichischer Staatsangehörtiger, machte ab diesem Zeitpunkt seine Lehrerausbildung an der Isr. Präparandenschule in Höchberg und ab 1917 bis zu seinem Examen 1920 an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in der benachbarten Stadt Würzburg. Der wikien(Page of Testimony) seines Bruders Heinz zufolge schlossen sich Berufsstationen in Königsberg/Ostpreußen, Alzey, Tübingen und Bingen an [1005]. Der nicht verheiratete Salo Säbel wurde im März 1942 von seinem letzten Wohnort Mainz ins Ghetto Piaski deportiert. [1003][1064] Für "Salo Säbel, den letzten Lehrer der Isr. Religionsgemeinschaft Alzey", wurde 2014 ein Stolperstein in Alzey verlegt.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.