Gertraud (Getta) Sämann wurde am 15.06.1857 in Sugenheim geboren und lebte in Sugenheim, Würzburg.
Ihre Eltern waren Sämann (Saemann) Joseph (07.09.1831–14.12.1906) und Sämann (Saemann) Mathilde geb. Freimann (um 1859).
Ihr Kind war Regensburger Mathilde Minna geb. Sämann (19.06.1881–?1942).
Weitere Angaben aus den Quellen: Haushälterin, Rentnerin. Gertrud (Getta) Sämann stammte aus der Weinhändlerfamilie Joseph und Mathilde Sämann in der mittelfränkischen Gemeinde Sugenheim. Sie kam als junge Frau nach Würzburg; 1881 wurde hier ihr uneheliches Kind Mathilde geboren. Gertraud Sämann arbeitete wohl in jüd. Haushalten in der Stadt. Sie erhielt 1900 das Heimatrecht in Würzburg. Bald darauf wurde sie anscheinend arbeitsunfähig; sie erhielt Krankenrente und Armenunterstützung (1903). [1016] Ihre Tochter war ab 1919 in Oettingen, Schwaben, verheiratet und wurde 1942 mit ihrem Mann Julius Regensburger von dort deportiert. [1003].